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die werbereiter
aus Hannover

Wir kommen aus einem guten Stall!

Als gebürtige Hannoveraner haben wir einen ganz besonderen Bezug zu unserer Stadt.
Nicht nur, dass wir der langläufigen Meinung nach das beste Hochdeutsch der Republik sprechen und in einer der grünsten Städte Deutschlands leben, es gibt eine Menge, was wir an Hannover lieben und liebenswert finden.
Unser Herz schlägt in Hannover für Hannover.

Hannover gehört zwar nicht zu den führenden Städten der Werbeszene, hat aber sowohl renommierte also auch immer wieder neue, kleine und feine Werbeagenturen hervorgebracht.

Wir werbereiter sind als Urhannoveraner gerne Mitglieder einer kreativen Szene, die sich vor anderen Metropolen nicht verstecken braucht!

Um Ihnen unsere geliebte Heimat etwas näher zu bringen, haben wir im Folgenden Interessantes und Wissenswertes über Hannover zusammengetragen. Viel Spaß beim Lesen!

Hannover im Allgemeinen

Hannover ist die Hauptstadt des Landes Niedersachsen.
Unter dem Namen Hanovere 1150 erstmals urkundlich erwähnt, war die Stadt Hauptstadt Kurhannovers, ab 1814 Hauptstadt des Königreichs Hannover und zwischen 1866 und 1946 nach dessen Annexion durch Preußen als Folge des Deutschen Krieges Hauptstadt der Provinz Hannover.

1875 wurde sie mit über 100.000 Einwohnern zur Großstadt. Heute gehört Hannover mit ca. 510.000 Einwohnern zu den 15 größten Städten Deutschlands.

Die an der Leine gelegene Stadt ist durch die seit 1947 stattfindende Hannover Messe sowie die CeBIT-Messe international bekannt.
Hier kreuzen sich wichtige Schienen- und Straßenverkehrsverbindungen der Nord-Süd-Richtung mit solchen der Ost-West-Richtung.

Über den Mittellandkanal ist Hannover zudem an das Binnenschifffahrtsnetz angebunden.

Die kreisfreie Stadt gehört zur Region Hannover, einem Kommunalverband besonderer Art, und ist Teil der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg. Hannover ist Standort mehrerer Hochschulen: der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität, der Medizinischen Hochschule, der Tierärztlichen Hochschule, der Hochschule für Musik, Theater und Medien und der Hochschule Hannover.


Hannovers Lage

Hannover liegt im Tal der Leine am Übergang des Niedersächsischen Berglands zum Norddeutschen Tiefland. br />Im Südwesten der Stadt grenzen die Ausläufer des Weserberglandes mit fruchtbaren Lössböden, im Norden die sandigen und moorigen Geestlandschaften der Burgdorf-Peiner und der Hannoverschen Moor-Geest an das Stadtgebiet.
Die naturräumliche und verkehrsgeographische Lage bot Hannover günstige Voraussetzungen für die Entwicklung vom mittelalterlichen Dorf zur Großstadt.

Im Mittelalter passierte ein bedeutender Nord-Süd-Handelsweg durch das Leinetal die Ortsstelle an einer Flussfurt.

Im 19. Jahrhundert folgte die Eisenbahn diesem Verlauf und durch den Bau des Mittellandkanals als Ost-West-Verbindung im 20. Jahrhundert lag Hannover am Kreuzungspunkt dieser wichtigen Verkehrswege.
Gleiches gilt für den Straßenverkehr durch den Schnittpunkt der Bundesautobahnen A 2 und A 7 nahe Hannover.

Benachbarte Großstädte sind Hildesheim, Braunschweig, Wolfsburg, Bielefeld, Göttingen, Kassel und Bremen. Nord- und Ostseeküste liegen in etwa gleich weit von Hannover entfernt.

Hannovers Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden der Region Hannover grenzen an die Stadt Hannover:

Langenhagen, Isernhagen, Lehrte, Sehnde, Laatzen, Hemmingen, Ronnenberg, Gehrden, Seelze und Garbsen.

Dabei ist die Umgebung geprägt durch städtisch geprägte Bebauung entlang der Verkehrsachsen sowie durch ländlich geprägte Bauweise in anderen Teilen.


Stadtteile und Stadtbezirke von Hannover

Hannover besteht aus 51 Stadtteilen.
Jeweils zwei bis sieben dieser Stadtteile sind zu einem Stadtbezirk zusammengefasst, so dass folgende 13 Stadtbezirke bestehen:

Mitte, Vahrenwald-List, Bothfeld-Vahrenheide, Buchholz-Kleefeld, Misburg-Anderten, Kirchrode-Bemerode-Wülferode, Südstadt-Bult, Döhren-Wülfel, Ricklingen, Linden-Limmer, Ahlem-Badenstedt-Davenstedt, Herrenhausen-Stöcken und Nord.

Über elf Prozent des etwa 200 Quadratkilometer großen Stadtgebietes sind öffentliche Grünflächen, weshalb Hannover auch als Großstadt im Grünen bezeichnet wird.
Der zentrumsnahe Stadtwald Eilenriede hat allein eine Größe von 650 Hektar.

Südlich des Stadtzentrums befindet sich der Maschsee, ein circa 78 Hektar großer künstlich angelegter See ohne natürlichen Zu- und Ablauf.

Von Süden her kommend fließt die Leine durch Hannover nordwestlich in Richtung Aller.


In Höhe des Maschsees wird über den Schnellen Graben Leinewasser zur Ihme geleitet.
Das dortige Wehr dient neben der Regulierung des Wasserstandes der Stromerzeugung.

Die Ihme ist ein kleiner Bach, der aus dem Calenberger Land kommt.
Durch die Zuleitung von Leinewasser wird sie zum Fluss, der sich nach wenigen Kilometern wieder mit der Leine vereinigt.
Ab hier ist die Leine schiffbar. In Limmer mündet die Fösse in die Leine.

Hannover liegt durchschnittlich 55 m ü. NN. Die höchsten natürlichen Erhebungen im Stadtgebiet sind der am Südostrand gelegene Kronsberg, dessen höchster Punkt mit 118,2 Metern ein Aussichtshügel ist, und der 89,0 Meter hohe Lindener Berg, auf dem die Volkssternwarte Hannover untergebracht ist.

Die höchste künstliche Erhebung ist der Nordberg mit 122 Metern am Nordostrand auf dem Gelände der Mülldeponie Lahe.

Der tiefste Punkt befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Klosterforst Marienwerder und liegt 44 m ü. NN.


Hannovers Klima

Im langjährigen Mittel erreichte die Lufttemperatur in Hannover 8,7 °C und es fielen 661 Millimeter Niederschlag.
Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 22 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25 °C übersteigt) gerechnet werden.


Hannovers Gründung und erste Blüte

Hannover entstand aus einer mittelalterlichen Siedlung an einer hochwassergeschützten Stelle am Leineufer.
Dieser Standort gab der späteren Stadt Hannover vermutlich ihren Namen (Honovere = „Hohes Ufer“), was aber umstritten ist.

Nach Auswertungen des Originals einer um 150 n. Chr. vom Geografen Claudius Ptolemäus gezeichneten Karte von „Germania Magna“ durch das Institut für Geodäsie der Technischen Universität Berlin gab es an der Stelle des heutigen Hannover bereits eine Siedlung namens Tulifurdum.
Sprachgeschichtlich kann dies als Zusammensetzung der lateinischen Wörtern tuli („ich habe getragen“) und furdum („Furt“), welches auf den Leineübergang hinweist, gedeutet werden


Helmut Plath, langjähriger Chef des Historischen Museums, schrieb über den namenlosen Ort in seiner Stadtgeschichte:
„Während des 1. bis 3. Jahrhunderts nach Christus, in der römischen Kaiserzeit, bestand auf dem Boden der späteren Alt- und Neustadt eine Besiedlung von nicht geringer Ausdehnung.“

Reste von Tongefäßen aus dieser Zeit wurden unter anderem im Untergrund der Aegidienkirche gefunden.
Die Bewohner hatten dem Stamm der Cherusker angehört. In einem alten Leinearm wurde ein Denar des römischen Kaisers Severus Alexander (222–232) geborgen, für Plath, der nach dem Krieg nach Spuren der Vergangenheit gegraben hatte, der Beweis, dass die Siedlung „von dem mit den Römern in Zusammenhang stehenden Handel erreicht wurde“.

In der Nähe gab es durch die nur 500 m breite Leineniederung und einen Werder eine Möglichkeit, die Leine an einer seichten Furt zu überqueren. Dort kreuzten sich zwei Fernstraßen. Auch heute heißt die Straße, die an dieser Stelle parallel zur Leine verläuft, Am Hohen Ufer.

Hinweise auf eine Marktsiedlung an dieser Stelle gibt es bereits aus der Zeit um das Jahr 950.


Der Vicus Hanovere (vicus = „Marktflecken“) wurde erstmals um 1150 im Hildesheimer Miracula Sancti Bernwardi erwähnt.

Im 12. Jahrhundert ließ Heinrich der Löwe Hannover ausbauen und belehnte die Grafen von Roden damit.
Sie regierten von einer Wasserburg in der Leineniederung bei Limmer der Burg Lauenrode außerhalb der Stadt aus.

1241 erhielt Hannover das Stadtprivileg; seit dieser Zeit ist auch ein Rat nachweisbar.

Gegen Ende des 13. Jahrhunderts standen zwei Bürgermeister an der Spitze der Stadt.
Daneben gab es einen aus zwölf Mitgliedern bestehenden, sogenannten sitzenden Rat mit dem regierenden Bürgermeister.

Im Lüneburger Erbfolgekrieg bekam die Stadt 1371 das Große Privileg verliehen, was ihr weitgehende Rechte einräumte, wie Zoll- und Mühlenrechte und die Befestigung der Stadt.

Zum Schutz der Stadt löste ab 1350 eine 8 m hohe Stadtmauer mit 34 Mauertürmen die zuvor bestehende Befestigung aus palisadenbestandenen Wällen und Gräben ab.

Zur Stadtbefestigung Hannover gehörte ab 1392 auch eine Landwehr, die das städtische Vorfeld sicherte.

Von der früheren Hannoverschen Landwehr mit Wällen, Hecken, Warthäusern und -türmen gibt es noch Einrichtungen wie den Turm auf dem Lindener Berg, den Döhrener Turm, den Pferdeturm, den Lister Turm und weitere.
Die Stadt erlebte zu dieser Zeit eine erste wirtschaftliche Blüte und trat der Hanse bei, die Einwohnerzahl stieg auf 4000. In der Zeit der Reformation wuchs in der Bevölkerung die Neigung, die evangelische Lehre anzunehmen.

Am 26. Juni 1533 schwor eine Versammlung auf dem Marktplatz, zu Luthers Wort zusammenzustehen.
Obwohl sich die führenden Kreise der Stadt der Reformation nicht anschlossen, wurde sie durch die Opposition der Bürger, die keine politischen Ämter innehatten, durchgesetzt. Der Rat der Stadt musste schließlich ins katholische Hildesheim flüchten.

1580 unterzeichneten „Bürgermeister und Ratname der Stadt Hannover“ die lutherische Konkordienformel von 1577. In Hannover wurden von 1514 bis 1657 mindestens 30 Personen in Hexenprozessen angeklagt, davon wurden 27 auf dem Scheiterhaufen hingerichtet oder starben im Gefängnis. Letztes Opfer der Hexenverfolgung war Alheit Snur 1648.


Hannover als Festungs- und Residenzstadt

Während des Dreißigjährigen Krieges machte Herzog Georg von Calenberg 1636 die festungsartig ausgebaute Stadt zu seiner Residenz.

Als Residenzstadt erlebte Hannover in den folgenden 80 Jahren eine erneute Blütezeit. Die Bauten dieser Epoche der Geschichte Hannovers setzten nachhaltige Akzente im Stadtbild.

1676 wurde Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) von Herzog Johann Friedrich zum Hofrat und Leiter seiner Bibliothek berufen. Der in Leipzig geborene Philosoph und Mathematiker, der unter anderem das Dualsystem erfand, lebte bis zu seinem Tod in Hannover. 2005 wurde die Landesbibliothek und 2006 die Universität nach ihm benannt.

Ab 1699 gehörten dem Rat zwei Bürgermeister, ein Syndikus, ein Sekretär, zwei Kämmerer und sechs Senatoren an.
Von 1725 bis 1761 war Christian Ulrich Grupen stets einer der Bürgermeister der Stadt.

Von 1710 bis 1712 war der Komponist Georg Friedrich Händel Kapellmeister am Hof des Kurfürsten Georg Ludwig von Hannover.
Während dieser Zeit schrieb Händel unter anderem eine Reihe von Vokalduetten und dirigierte Schlosskonzerte im Leineschloss.

Nachdem Kurfürst Georg Ludwig als Georg I. 1714 den britischen Thron bestiegen hatte, verlegte er seine Residenz von Hannover nach London.
In Hannover festigte sich dadurch in der inneren Verwaltung ein Kreis von Adeligen- und Beamtenfamilien.
Die Residenzstadt, die in den Jahren zuvor stark vom Hof abhängig war, verödete dabei immer mehr.

Auch Schloss und Garten Herrenhausen wurden bald nicht mehr genutzt.
Diesem Umstand ist es letztlich zu verdanken, dass der Garten nicht mehr zeitgenössisch umgebaut wurde und der ursprüngliche Barockzustand erhalten blieb.

Dies änderte sich 1837, als mit dem Tod Wilhelms IV. die 123 Jahre währende Personalunion der Königreiche Großbritannien und Hannover zu Ende ging und in Hannover König Ernst August I. den Thron bestieg.

Am 22. Oktober 1843 wurde die Eisenbahnstrecke von Hannover bis Lehrte eröffnet, am 19. Mai 1844 war die Bahnstrecke Hannover–Braunschweig durchgängig befahrbar.
Gegen den Anschluss seiner Residenzstadt an das entstehende Eisenbahnnetz hatte sich der konservative König zunächst gewehrt.
Wegen seiner Skepsis planten die Königlich Hannöverschen Staatseisenbahnen die ersten abzweigenden Strecken nicht in Hannover, sondern in Lehrte.


Im Jahr 1747 wurde die Aegidienneustadt eingemeindet, es folgten 1824 die Calenberger Neustadt und 1847 die Ernst-August-Stadt.

Mit der Eingemeindung der Vorstadt Hannovers im Jahr 1859 mit den Ortschaften Königsworth, Schloßwende, Nordfeld, Vorort, Fernrode, Bütersworth, Kirchwende, Bult, Heidorn, Tiefenriede, Emmerberg und Kleefeld wuchs die Stadtfläche von 157 auf 2354 Hektar und die Einwohnerzahl stieg von 38.000 auf 68.000.

Hannover war innerhalb des Königreichs Hannover eine autonome Stadt.

1823 wurde sie Sitz der Landdrostei Hannover, aus der später der Regierungsbezirk Hannover hervorging.
1824 wurde sie Sitz des Amtes Hannover, das durch Vereinigung des Gerichtsschulzenamtes Hannover und des Amtes Coldingen gegründet wurde.
Ab 1825 gab es in Hannover ein Magistratskollegium, das bis 1935 Bestand hatte. Während dieser Zeit trug das Stadtoberhaupt Hannovers den Titel Stadtdirektor.
Ebenfalls 1825 war Hannover die erste Stadt Europas, in der die Straßen mit Gaslaternen beleuchtet wurden.
Dafür wurde, auch dies erstmalig in Europa, ein Gasliefervertrag abgeschlossen. Zur Lieferung des Leuchtgases verpflichtete sich die Imperial-Continental-Gas-Association.

Hannover wird preußische Provinzhauptstadt

Als Folge des Deutschen Krieges von 1866 wurde das Königreich Hannover von Preußen annektiert und wurde preußische Provinz: Aus der Residenzstadt Hannover wurde eine preußische Provinzhauptstadt.

Für die hannoversche Industrie bedeutete der Anschluss an Preußen eine Verbesserung der Rahmenbedingungen. Die Aufhebung des Zunftzwanges und die Einführung der Gewerbefreiheit förderten das Wirtschaftswachstum und führten zum Aufschwung der Gründerzeit. In der Zeit zwischen 1871 und 1912 wuchs die Bevölkerung von 87.600 auf 313.400. Die Grenze zur Großstadt mit 100.000 Einwohnern wurde 1873 überschritten.

1872 wurde die erste Pferdebahn eingeweiht, die ab 1893 zur elektrischen Straßenbahn weiterentwickelt wurde.

1881 erfand Ferdinand Sichel den ersten gebrauchsfertigen Tapetenkleister und 1887 Emil Berliner die Schallplatte und das Grammophon.

Der Aufschwung in Hannover fiel in die Ära des Stadtdirektors Heinrich Tramm.
Er wurde 1891 in dieses Amt gewählt und versah es 27 Jahre. In dieser Zeit war er die dominierende Person in Politik und Verwaltung der Stadt.


1883 wurde Hannover eine kreisfreie Stadt und Sitz des aus dem Amt Hannover entstandenen Landkreises Hannover sowie des aus der Landdrostei Hannover hervorgegangenen Regierungsbezirks Hannover.

Die Stadt wurde 1869 mit der Vorstadt Ohe-Glocksee vergrößert, es folgten 1882 der Königsworther Platz und der Welfengarten, 1891 die Gemeinden Herrenhausen, Hainholz, Vahrenwald und List und 1907 die Gemeinden Stöcken, der Gutsbezirk Mecklenheide, Bothfeld, Klein-Buchholz, Groß-Buchholz, Kirchrode, Döhren und Wülfel.

1902 wurde in Hannover der erste mobile Feuerlöschzug der Welt übergeben. Im selben Jahr installierte Hermann Bahlsen die erste Leuchtreklame Deutschlands.

Der Flugpionier Karl Jatho baute das erste Motorflugzeug Deutschlands, mit dem er am 18. August 1903 auf der Vahrenwalder Heide einen Flug durchgeführt haben soll.

Hannovers Bevölkerungsentwicklung

Bis zum Ende der frühen Neuzeit wuchs die Bevölkerungszahl Hannovers nur langsam.
Während des Spätmittelalters lebten 1435 in der Stadt etwa 5.000 Menschen, bis 1766 hatte sich die Zahl auf 11.874 mehr als verdoppelt.

Mit dem Beginn der Industriellen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum.

1811 lebten 16.816 Menschen in der Stadt. Die Eingemeindung umliegender Orte (Vorstadt Hannover) mit rund 20.000 Menschen im Jahr 1859 führte zu einem Anwachsen auf 60.120 Menschen im Jahr 1861.

Im Jahre 1875 überschritt die Einwohnerzahl die Grenze von 100.000, wodurch Hannover zur Großstadt wurde. 1901 waren es 250.000 Einwohner.

Durch Eingemeindungen in den Jahren 1907 und 1909 stieg die Bevölkerung 1910 auf über 300.000.

Am 1. Januar 1920 wurde die Stadt Linden mit 73.379 Einwohnern (1919) eingemeindet. Die Einwohnerzahl stieg bis Ende 1920 auf über 400.000.


Im Zweiten Weltkrieg verlor die Stadt mehr als die Hälfte ihrer Bewohner.

Durch Evakuierung, Flucht, Deportationen und Luftangriffe sank die Bevölkerung von 471.000 im Mai 1939 auf 217.000 im April 1945.

1952 lebten wieder so viele Menschen in der Stadt wie vor dem Krieg, 1954 waren es eine halbe Million.

1962 erreichte die Einwohnerzahl mit 574.754 ihren historischen Höchststand.

Am 1. März 1974 brachte die Eingliederung der Stadt Misburg mit 21.721 Einwohnern (1972) und weiterer umliegender Orte einen Bevölkerungszuwachs von 64.711 Personen.

Im Jahre 2010 stand Hannover mit 522.686 Einwohnern auf der Liste der Großstädte in Deutschland an 13. Stelle.

Das Wappen von Hannover

Das Wappen der Stadt Hannover zeigt eine silberne Mauer mit zwei Zinnentürmen auf rotem Grund; in dem offenen Tor befindet sich unter schwarzem Fallgatter ein goldenes Schildchen mit einer grünen Marienblume oder Kleeblatt (ungeklärt); zwischen den Türmen steht ein goldener Löwe.

Das Wappen ist bereits ab 1266 als Siegel nachweisbar, mit Marienblume/Kleeblatt (vorher Münzzeichen) ab 1534, wobei der Löwe das Symbol der Welfen beziehungsweise der Herrschaft des Herzogtums Braunschweigs ist, zu dessen Herrschaftsgebiet die Stadt gehörte.

Seit 1929 hat das Stadtwappen seine heutige Form.
Die alten Stadtfarben Rot, Gelb und Grün wurden 1897 durch Rot-Weiß ersetzt.


Hannovers Industrie

In Hannover haben verschiedene Industriebetriebe ihren Sitz, unter anderem der Automobilzulieferer Continental AG, die Volkswagen Nutzfahrzeuge, der Fahrzeugsystemhersteller WABCO, der Baumaschinenhersteller Komatsu Hanomag, das Varta-Batteriewerk (heute Johnson Controls) und der Schleifmittelhersteller VSM Vereinigte Schmirgel- und Maschinen-Fabriken.

Die Lebensmittelindustrie ist mit Bahlsen, Harry-Brot und den Brauereien Gilde Brauerei und Herrenhäuser Brauerei vertreten.

Die Ende des 19. Jahrhunderts entstandene Zementindustrie bei Hannover ist Schwerpunkt der niedersächsischen Zementproduktion. Ihr Zentrum liegt im Stadtteil Misburg-Süd und benachbarten Orten.

Früher waren in Hannover weitere bekannte Unternehmen ansässig wie der Montankonzern Preussag (2002 in TUI umbenannt), der Fahrzeughersteller Hanomag, der Schokoladenhersteller Sprengel (1979 von Stollwerck übernommen, 2001 geschlossen), die Schreibwarenhersteller Pelikan AG und Geha-Werke, die Erdölraffinerie Deurag-Nerag (1986 geschlossen) und die Schallplattenfabrik Deutsche Grammophon Gesellschaft (später Polygram), seit 1990 geschlossen. Die letzte Zentrale des Mineralölunternehmens und Tankstellenbetreibers Gasolin befand sich bis 1971 in Hannover.

Dienstleistung in Hannover

Zu den hannoverschen Dienstleistungsunternehmen gehören eine Reihe von Banken, Finanzdienstleistern und Versicherungen wie Norddeutsche Landesbank (NORD/LB), Sparkasse Hannover, Hannoversche Volksbank, ING-DiBa, Bankhaus Hallbaum, Swiss Life Select, VHV, KKH-Allianz, LBS, Hannover Rück, Hannoversche, HDI Versicherungen und Talanx.

Hinzu kommt der Touristikkonzern TUI mit seinen Töchtern TUI Deutschland, 1-2-Fly und Robinson.
Die Fluggesellschaft TUIfly ist am Flughafen Hannover-Langenhagen ansässig.

Die Stadtwerke Hannover versorgen Hannover und Umgebung mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. Weitere Energiedienstleistungsunternehmen sind BEB, Gasunie Deutschland, E.ON Energie AG und ExxonMobil.

Die New Economy ist beispielsweise durch den Internetreifenhändler Delticom vertreten. Die Börse Hannover entstand 1785.

hannoverimpuls ist die gemeinsame Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft der Stadt und der Region Hannover. 2003 gegründet unterstützt sie die Gründung, Ansiedlung und das Wachstum von Unternehmen am Wirtschaftsstandort Hannover.


Hannover ist ein Zentrum des Einzelhandels, dessen Einzugsbereich bis in die Region Ostwestfalen-Lippe reicht.

Die innerstädtische Fußgängerzone umfasst mehrere Straßenzüge rund um die Georgstraße.

Zu den Einkaufspassagen der Innenstadt gehören u. a. die 2008 neben dem Hauptbahnhof eröffnete Ernst-August-Galerie der Hamburger ECE Projektmanagement, die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade, das Ernst-August-Carrée, die Kröpcke-Passage und die Galerie Luise.


Hannovers Tourismus

In Hannover gibt es neben über 100 Hotels aller Kategorien, u. a. eine Jugendherberge und mehrere Hostels.

Im Jahr 2012 verzeichnete die Stadt 2,08 Millionen Übernachtungen, die Region insgesamt kam auf rund 3,7 Millionen Übernachtungen.
Damit haben sich die Übernachtungszahlen innerhalb von rund zehn Jahren nahezu verdoppelt.

Öffentliche Einrichtungen in Hannover

Hannover ist Sitz der Niedersächsischen Landesregierung und des Niedersächsischen Landtages.
Außerdem befinden sich hier der Sitz des THW Länderverbandes Bremen und Niedersachsen der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk sowie das Landeskriminalamt Niedersachsen.

In Hannover haben zwei Bundesbehörden ihren Hauptsitz, die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und das Bundessortenamt.

Die Polizeidirektion Hannover ist für die Stadt und die Region Hannover zuständig.

Die Deutsche Bundesbank ist in Hannover mit ihrer „Hauptverwaltung in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt“ vertreten.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) hat eine Geschäftsstelle in Hannover.


Messen und Kongresse in Hannover

Hannover ist eine bedeutende Messestadt mit dem größten Messegelände der Welt.

Jedes Frühjahr werden hier die Computermesse CeBIT und die Hannover Messe veranstaltet.

Von den über 50 nationalen und internationalen Messen, die regelmäßig in Hannover stattfinden, veranstaltet die Deutsche Messe AG auf dem Messegelände über 40. Sie werden insgesamt von rund zwei Millionen Menschen besucht.

Weitere Messen sind unter anderem die Domotex, ABF (Messe), EuroBLECH, Pferd & Jagd, Agritechnica, Ligna +, CeMAT, Infa, EMO, EuroTier, Biotechnica, IdeenExpo und die IAA Nutzfahrzeuge.

Im Hannover Congress Centrum (HCC) werden jährlich über 500 Kongresse und kleinere Messen veranstaltet.

Hannovers Medienwelt

Der Sitz des Landesfunkhauses Niedersachsen des Norddeutschen Rundfunks befindet sich in Hannover am Maschsee. Der NDR produziert hier unter anderem das Regionalmagazin Hallo Niedersachsen, die Reisemagazine Nordtour und Nordsee-Report und seit 2011 auch die 21:45 Uhr-Ausgabe von NDR aktuell.

Die Talk-Show Tietjen und Hirschhausen wird in einem Studio auf dem Messegelände aufgezeichnet.
Die Phoenix-Talk-Show Tacheles wird in der Marktkirche aufgezeichnet.
Die Tatort-Kommissarin des NDR Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) ist laut Drehbuch beim Landeskriminalamt Niedersachsen tätig.

Gleichfalls am Maschsee liegt das Landesfunkhaus des ZDF.
Die TVN GROUP betreibt vier Fernsehstudios, in denen unter anderem für den NDR die Spielshow BINGO! und für Sat.1 das Regionalmagazin 17:30 live produziert werden.
RTL Nord und Sat.1 Norddeutschland betreiben im Anzeiger-Hochhaus Regionalstudios.

Die TV+ Fernsehproduktion produziert Fernsehsendungen für den NDR, die AZ Media für RTL und n-tv.
Filmförderung wird von der Nordmedia Niedersachsen/Bremen betrieben.


Die ARD.ZDF medienakademie betreibt in Hannover eines der beiden deutschen Trainingszentren.

Hier ansässig ist auch der Fernseh-Shoppingsender Channel 21 (ehemals RTL Shop).
Außerdem gibt es das nichtkommerzielle Bürgerfernsehen h-eins.

Die X-City-Medien produzieren das Fahrgastfernsehen in mehreren deutschen Städten.

Große hannoversche Radiosender sind NDR 1 Niedersachsen, Hit-Radio Antenne und Radio ffn.
Bei letzterem starteten unter anderem Oliver Kalkofe, Oliver Welke und Dietmar Wischmeyer mit dem Frühstyxradio ihre Karrieren. Daneben gibt es die nichtkommerziellen Lokalradios Radio Leinehertz 106.5 und Radio Flora, wobei das Letztere seit April 2009 nur noch als Internetradio sendet.

Die in Hannover erscheinenden Tageszeitungen Hannoversche Allgemeine Zeitung und Neue Presse werden von der Verlagsgesellschaft Madsack herausgegeben. Daneben gibt es die Lokal-Ausgabe der Bild-Zeitung.

Die Deutsche Presse Agentur (dpa) sowie die Nachrichtenagentur ddp (Deutscher Depeschendienst, am 11. April 2013 eingestellt) betreiben ein Landesdienstbüro in Hannover.

Der Heise-Verlag, der Vincentz-Verlag und die Schlütersche Verlagsgesellschaft vertreiben Fachzeitschriften und Telefonbücher.

Ebenso ist das T3N Magazin des Yeebase-Verlags in Hannover beheimatet.


Hochschulen in Hannover

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover in der Nordstadt (Hannover) geht zurück auf die 1831 eröffnete Höhere Gewerbeschule, aus der sich die Königlich-Technische Hochschule entwickelte, die 1899 zur Technischen Hochschule erhoben wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Hochschule für Gartenbau und Landeskultur und 1968 die Pädagogische Hochschule Hannover eingegliedert.

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) wurde 1965 gegründet. Die Organisationsstruktur der MHH weicht von der einer klassischen Universität ab und orientiert sich an der Department-Struktur amerikanischer Universitäten. Die einzelnen Abteilungen der MHH wurden Zentren zugeordnet, die wiederum in vier Sektionen (Vorklinische Fächer, Große Klinische Fächer, Kleine Klinische Fächer, Klinisch-Theoretische Fächer) zusammengefasst sind.

Die MHH arbeitet mit dem von Professor Madjid Samii gegründeten neurowissenschaftlichen Forschungsinstitut International Neuroscience Institute zusammen.



Die Tierärztliche Hochschule Hannover wurde 1778 als Königliche Roß-Arzney-Schule eröffnet und 1887 zur Hochschule erhoben. Sie ist die älteste Hochschule in Hannover.

Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover geht zurück auf die Landesmusikschule und die private Hannoversche Schauspielschule, welche beide 1978 zusammen den Status einer Künstlerisch-Wissenschaftlichen Hochschule erhielten.

Zur Hochschule gehört auch das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung sowie das Europäische Zentrum für Jüdische Musik in der Villa Seligmann.

Berühmte Absolventinnen sind Ulrike Folkerts und Katja Riemann.

Die Hochschule Hannover (bis 2010 Fachhochschule Hannover) entstand aus verschiedenen Institutionen, unter anderem der Werkkunstschule, der Ingenieurakademie und der Staatlichen Baugewerkschule Nienburg.

1978 kam der Fachbereich Informations- und Kommunikationswesen hinzu.




Die Hochschule gliedert sich in fünf Fakultäten: Fakultät I (Elektro- und Informationstechnik), Fakultät II (Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik), Fakultät III (Medien, Information und Design), Fakultät IV (Wirtschaft und Informatik) und Fakultät V (Diakonie, Gesundheit und Soziales).

Letztere ist aus der Evangelischen Fachhochschule hervorgegangen, welche 2007 in die damalige Fachhochschule eingegliedert wurde.

Wirtschaftsnahe Bildungseinrichtungen sind die Fachhochschule für die Wirtschaft, die GISMA Business School sowie die Leibniz-Akademie an der Expo Plaza.

Hannovers Bibliotheken und Archive

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek ist die niedersächsische Landesbibliothek und zugleich eine wissenschaftliche Bibliothek mit großem Ausstellungs- und Kulturprogramm.

Sie ist die ehemalige Königliche Bibliothek mit einem bedeutenden Altbestand mit alten Drucken und Handschriften, die bis in das Jahr 800 n. Chr. reichen.

Hier befindet sich der Nachlass von Leibniz. Seine Briefe, die seit 2007 zum Weltdokumentenerbe der UNESCO (Unesco-Programm Memory of the World) gehören, werden hier ebenso wie der Goldene Brief und Teile der Monseer Fragmente aufbewahrt.

Die Stadtbibliothek Hannover wurde 1440 erstmals urkundlich erwähnt.
Neben der Zentralbibliothek an der Hildesheimer Straße gehören zu ihr 18 Stadtteilbüchereien - u.a. die im Freizeitheim Linden an der Limmerstraße - sowie die Fahrbücherei.




Die Technische Informationsbibliothek/Universitätsbibliothek Hannover ist eine große technisch-naturwissenschaftliche Bibliothek.

Fachbibliotheken befinden sich an der Medizinischen Hochschule, der Tierärztlichen Hochschule sowie beim Landeskirchenamt Hannover.

Hannover ist Sitz mehrerer Archive, darunter das Niedersächsische Landesarchiv, das Stadtarchiv Hannover, das Landeskirchliche Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, das Universitätsarchiv Hannover, das Leibniz-Archiv in der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Bibliothek, die Bibliothek und das Archiv der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und das Pressearchiv der Verlagsgruppe Madsack.

Weitere Forschungs- und Bildungseinrichtungen in Hannover

Das Geozentrum Hannover besteht aus der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie und dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik.

Das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut), Teilinstitut Hannover, befindet sich auf dem Campus der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universität Hannover.

Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen wird geleitet vom früheren niedersächsischen Justizminister Christian Pfeiffer.

Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin befindet sich in der Nähe der Medizinischen Hochschule.

Forschung, Entwicklung und Beratung im Bereich der Lasertechnik führt das Laser Zentrum Hannover durch.




Das Landesbildungszentrum für Blinde Hannover ist eine soziale Einrichtung des Landes für Sehbehinderte und Blinde.

Institutionen für die Allgemeinbildung sind die Volkshochschule Hannover und der Bildungsverein Soziales Lernen und Kommunikation.

Im September 2012 eröffnete das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim das Europäische Forschungszentrum für Tierimpfstoffe, Boehringer Ingelheim Veterinary Research Center.

Hannovers Gesundheitswesen

Außer der Medizinischen Hochschule (MHH) gibt es in Hannover weitere Krankenhäuser in unterschiedlicher Trägerschaft.

Zum Verbund Klinikum Region Hannover gehören das Klinikum Nordstadt, das Klinikum Oststadt-Heidehaus und das Klinikum Siloah. Die Hautklinik Linden wurde zum 1. April 2011 in die MHH integriert.

Zu kirchlichen Trägern gehören das Friederikenstift mit der Unfallklinik, das Henriettenstift sowie das Vinzenzkrankenhaus.

Des Weiteren gibt es noch einige Privatkliniken, beispielsweise das International Neuroscience Institute, das zu Asklepios gehört.


Verkehr in Hannover

Hannover liegt am Übergang von der norddeutschen Tiefebene zum niedersächsischen Bergland, unweit der Stadt tritt das Leinetal aus der Mittelgebirgsschwelle heraus.

Daher kreuzen sich hier bedeutende Verkehrsachsen der Nord-Süd-Richtung mit denen der Ost-West-Richtung.

Der alte Handelsweg Hellweg vor dem Santforde verlief südlich der Stadt.

Statistische Studien zeigen, dass Hannover eine außergewöhnlich gute Erreichbarkeit aufweist.

Hannovers Straßen

Am Autobahnkreuz Hannover-Ost treffen sich die Bundesautobahn A 2 (Europastraße E 30) und die A 7 (E 45).

Darüber hinaus verlaufen über hannoversches Stadtgebiet die A 37 und die A 352 sowie die Bundesstraßen B 3, B 6, B 65, B 217, B 441, B 443 und B 522.

Um das Zentrum führt ein U-förmiges Netz von als Kraftfahrstraßen angelegten Schnellwegen: Westschnellweg, Südschnellweg und der östlich gelegene Messeschnellweg.

Die in den 1950er Jahren geplante Nordtangente („Niedersachsenring“) wurde nicht verwirklicht.


Eisenbahnverkehr in Hannover

Der Hauptbahnhof ist ein Fernverkehrsknoten der ersten Kategorie.
Er zählt mit 250.000 Reisenden und Besuchern pro Tag zu den fünf am meisten frequentierten Bahnhöfen in Deutschland.

Der Hauptbahnhof verknüpft u. a. die Bahnstrecken Hamburg–Kassel und Dortmund–Berlin.

Daneben gibt es noch zehn S-Bahn-Stationen.
Zum Eisenbahnknotenpunkt Hannover gehören ferner vier Güterbahnhöfe und zwei Betriebsbahnhöfe sowie der im benachbarten Seelze gelegene Rangierbahnhof Seelze.

Hannovers öffentlicher Nahverkehr

Hannover verfügt über ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz.

Acht Regionalbahnlinien von DB Regio, Metronom Eisenbahngesellschaft und Erixx sowie sieben S-Bahn-Linien erschließen die Region.

Zusammen mit 12 Stadtbahnlinien und über 150 Buslinien der üstra und der RegioBus gewährleisten sie den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Stadt und des Umlands.

Für alle Busse und Bahnen des Nahverkehrs gilt der Gemeinschaftstarif des Verkehrsverbunds Großraum-Verkehr Hannover (GVH).

Vom nördlich des Hauptbahnhofs gelegenen Zentralen Omnibusbusbahnhof (ZOB) steuern Linienbusse Ziele sowohl in der Region Hannover als auch in ganz Deutschland und Europa an.



Quelle für die Informationen über Hannover: www.wikipedia.de